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Vorträge für Sie zum Download
Die Vorträge der Jubiläumsfeier finden Sie in Form von PDF-Dateien in unserem Download-Bereich. |
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Vom 25. September bis zum 16. Oktober 2005 findet eine große Einzelausstellung der Malerin Katharina Lichtenscheidt im Schloss Zweibrüggen statt. Ermöglicht hat die Ausstellung der Kulturverein Künstlerforum e.V. Übach-Palenberg (Vorsitzender: Herr Helmut Klug, Schildstrasse 46, 52531 Übach- Palenberg, Telefon 02451/1850).
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150 Gäste feierten auf Schloss Zweibrüggen 10 Jahre AS/point
Das Ambiente war dem Anlass angemessen und auch der Ort stimmte. Auf dem klassizistischen Schloss Zweibrüggen in Übach-Palenberg feierte die AS/point gemeinsam mit 150 Gästen – Kunden, Partnern, Politikern, Freunden, Mitarbeitern – die "klassische" erste Jubiläumsdistanz 10 Jahre. Übrigens war auch das Wetter für Region und Jahreszeit mehr als angemessen. Strahlender Sonnenschein von makellos blauem Himmel.
Schnörkellos wie die Schlossarchitektur eröffnete AS/point-Geschäfts- führer Stefan Milcher einen Vortragszyklus, der den Gästen aktuelles Nutzwert-Wissen zu den wichtigsten und innovativsten Fragen rund um die IT vermittelte.
Stefan Milcher wählte das Bild des Marathons, von dem gerade die ersten 10 km bewältigt seien, um zu schildern, wie sich die AS/point nach der Gründung 1995 entwickelt hat: Stand das Unternehmen vor 10 Jahren noch auf einem einzigen Bein, der Warenwirtschaft e-waw, steht es jetzt stabil auf vieren. Aus den Kundenanforderungen haben sich drei weitere Säulen entwickelt: die CRM- und Organisationslösung evo-one sowie die Geschäftsbereiche Weblösungen und Netzwerke. Mit Blick auf die nächsten "Unternehmenskilometer" kündigte Stefan Milcher an, dass die vier Säulen auf die einheitliche Technologieplattform Java portiert werden. Wilhelm Krahe, technischer Vordenker der AS/point, führte die eher IT-Details des Prozesses aus und erläuterte den vielen anwesenden Nutzern von AS/point- Lösungen, welche Weiterentwicklungen sie künftig von ihrem "Partner auf die lange Distanz" erwarten dürfen.
Nicht ohne Pikanterie war der erste Key-Note-Vortrag eines externen Referenten: Dr. Volker Stich, Geschäftsführer des Forschungsinstituts für Rationalisierung an der RWTH Aachen (FIR) hatte schon zum 5- Jahres-Jubiläum der AS/point gesprochen und damals prognostiziert, dass es Unternehmen wie der Jubilar in Zukunft sehr schwer haben würden und die Zeit eher für die großen Hersteller spielt. Schon die Möglichkeit, den "10-Jahres-Vortrag" zu halten, falsifizierte einige der damaligen Thesen. In seiner Präsentation führt er noch einige weitere Entwicklungen aus, die sich entgegen der damaligen Erwartungen manifestiert haben: So haben sich IT-Landschaft und IT-Wirtschaft als Ganzes wesentlich langsamer entwickelt. Der Einbruch am Anfang des Jahrhunderts hat hier deutliche Bremsspuren hinterlassen. Im Jahr 2000 glaubten beispielsweise über 83 Prozent aller Befragten einer FIR-Untersuchung, dass die überbetriebliche Zusammenarbeit sich massiv in der Entwicklung neuer Software niederschlagen würde. Dazu kontrastierend die Realität heute: Kaum eine Software kann heute vernünftig mit anderen Lösungen kommunizieren und Brief und Fax sind immer noch die wichtigsten Medien, wenn es um Bestellungen zwischen Unternehmen geht. Erst weit abgeschlagen folgen EDI und E-Mail.
Fast beiläufig wies Dr. Volker Stich auf eine Tatsache hin, auf der ein wesentlicher Teil des Erfolges der AS/point beruht: Rund 70 Prozent aller IT-Projekte dauern beträchtlich länger als geplant und erfüllen dann noch nicht einmal die Erwartungen der Nutzer. Ganz anders sehen die Prozentsätze aus, wenn Projekte innerhalb langfristiger Partnerschaften in Angriff genommen werden. Dann sind sie fast immer ein Erfolg. Und genau dies ist das Rezept der AS/point. Sie betreut ihre Kunden über viele Jahre hinweg, einige von der Gründung bis zur Etablierung als "ausgewachsenes" Unternehmen.
Weitere Vorträge führten die Teilnehmer zu IT-Themenfeldern, auf denen sich die heute wichtigen Diskussionen abspielen: Suzana Rupcic erläuterte, welchen Nutzen die BTC Speciality Chemical Distribution GmbH, eine BASF-Vertriebstochter, aus dem von der AS/point entwickeltem Unternehmensportal für das firmeneigene Intranet zieht. Thomas Osterloh stellt die Java-basierende, Plattformunabhängige Software j-ware der VEDA vor. Eine fundierte Einführung in das Zukunftsthema Voice over IP lieferte Michael Knauff, geschäfts- führender Gesellschafter des AS/point-Partners und Unified-Messaging- Anbieters MCA GmbH. Vojislav Miljanovic von der Kommunikations- agentur Miljanovic KAM3 schilderte, welche Aufmerksamkeit auch kleine und mittelständische Unternehmen mit PR erzielen können.
Das Abendprogramm, wie das Nachmittagsprogramm vom AS/point-Mitgründer Frank Klein moderiert, läutete eine Ansprache des Landrats des Kreises Heinsberg, Stephan Pusch, ein. Er hob die Rolle der AS/point für den Strukturwandel in der Region hervor. Der erste Mieter des Carolus Magnus Centers in Übach-Palenberg hat nicht nur selbst 30 Arbeitsplätze geschaffen und in den letzen 10 Jahren 20 IT- Kaufleute ausgebildet. Aus dem Unternehmen gingen weitere Firmen hervor, die als neue Wachstumskerne der Zukunftsbranche IT im Kreis Heinsberg gedeihen.
Einer der Höhepunkte des Abends war die Laudatio von Hans-Achim Breuer. Der Hauptgesellschafter und ehemalige Geschäftsführer der VEDA GmbH schilderte in launigen Worten, wie er 1989 den durchaus durchschnittlichen Schüler M. als Auszubildenden eingestellt hat und der dann Leistungen und Engagement zeigte, die dem damals vorherrschenden Bild der Null-Bock-Generation überhaupt nicht entsprachen. Ebenso interessant wie diese Erfolgsstory auf persönlicher Ebene war für viele die "Fallstudie" VEDA-AS/point: Hans-Achim Breuer zeichnete an den Entwicklungslinien der beiden Unternehmen nach, wie aus einer ernsthaften Konfliktsituation – führender Mitarbeiter verlässt Unternehmen und gründet eigene Firma – eine erfolgreiche Partnerschaft und Kooperation entstehen kann.
Nach so viel IT, Wirtschaft und Politik – und nach einem vorzüglichen Buffet – unterhielt zum offiziellen Abschluss des Jubiläums der aus "Hurra Deutschland" bekannte Stimmenimitator Hans-Jürgen Schupp mit einem vokalen Promi- und Sternchen-Aufgebot die Schlossgäste. Von den Ufa-Stars Heinz-Rühmann, Hans Moser, Theo Lingen und Hans Albers bis zu den aktuellen Elefantenrunden-Stars Gerhard Schröder und Joschka Fischer reichte das zeitliche und stimmliche Spektrum.
Dass es ein gelungener Tag war, zeigte auch, dass sich nach dem Ende des Programms trotz der vorgerückten Stunde nur wenige Gäste auf den Weg nach Hause machten.
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